Hilfe für Betroffene
Erkennen
dass ich ein Problem mit einer Abhängigkeit habe.
Hilfe suchen
bei der richtigen Organisation in Osttirol.
Entzug
mit medizinischer und psychischer Begleitung.
Nachsorge
um dauerhaft gesund zu bleiben.
GEMEINSAM zurück zur Gesundheit!
Zur Behandlung einer Abhängigkeitserkrankung gibt es verschiedene Therapieformen, die nicht miteinander konkurrieren, sondern einander ergänzen. Im Laufe einer Therapie eines Patienten können sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten eingesetzt werden. Die Bedürfnisse des Patienten können sich während einer Therapie wandeln, sodass ein Wechsel der Therapieform erforderlich werden kann.
Es wird zwischen stationärer und ambulanter Therapie, Lang- und Kurzzeittherapie sowie begleitenden, abstinenzorientierten und substituierenden Maßnahmen unterschieden.
Quelle: https://www.oesterreich.gv.at/
Ihre Anlaufstellen in Osttirol
Wir bieten:
- Anonyme und kostenlose Beratung für Betroffene (Vorsorge/ Abklärung/ Information, Beratung, Begleitung)
- Anonyme und kostenlose Beratung für Angehörige (im Einzel- bzw. Gruppensetting)
- Nachsorge im Einzel- und Gruppensetting
- Fachgerechte Vermittlung an (stationäre) Therapieeinrichtungen
- Unterstützung bei sozialen Problemen (auch nachgehend und aufsuchend)
- Beratung von Klienti*innen in/aus der Justizanstalt Innsbruck
- BIN (Beratung Information und Nachsorge) in Schulen:
- Suchtprävention an der Unterstufe: Schulische Suchtinformation in Ergänzung zur Beschäftigung mit der Thematik Sucht im Unterricht. Expert*innen können unentgeltlich für 1 Unterrichtseinheit von Tiroler Schulen für die 8. Schulstufe gebucht werden.
- Beratung und Unterstützung an Schulen bei Vorfällen nach § 13 SMG (Drogenvorfall an Schulen)
- Suchtprävention an der Oberstufe: Bei Auftreten eines Problemfalls, aber auch bei einem allgemeinpräventiven Anliegen können unsere Expert*innen für einen Klasseneinsatz im Ausmaß von 2 Unterrichtseinheiten gebucht werden. Jugendliche sollen für die Wahrnehmung von Risikoverhaltensweisen und Möglichkeiten der Risikovermeidung sensibilisiert werden.
- Prävention in Betrieben (Pib): Wir helfen Unternehmer*innen und Führungskräften, Probleme optimal anzusprechen und zu verhandeln. Ziel: Führungskräften konkrete Unterstützung im Umgang mit suchtgefährdeten oder bereits abhängigen Mitarbeiter*innen zu bieten. (Früherkennung und Intervention)
Derzeitige Angebote für Tiroler Betriebe:
- Persönliches Beratungsgespräch
- Seminar für Führungskräfte
- Gesprächsführung für Führungskräfte
- Informationsveranstaltung für Mitarbeiter*innen
- Individualcoaching
(ist ein gemeinsames Projekt der Suchthilfe Tirol und kontakt+co Suchtprävention JRK)
- Seminare, Workshops und Vorträge zum Thema Sucht und Suchterkrankungen
- Psychotherapie von suchterkrankten Menschen (wird von der ÖGK bezahlt und ist somit für die Klient*innen gratis)
- Sporttherapie zur Überwindung körperlicher, psychischer oder sozialer Beeinträchtigungen
- Betriebliche Gesundheitsförderung (BIN in Betrieben) hat zum Ziel, Freude und Wohlbefinden zu teilen, das durch bewusstes Bewegen erlebt wird. Bewegung, in persönlich stimmigem Tempo um präventiv die Gesundheitsressourcen von Mitarbeiter*innen zu stärken.
- Rauchfreikurse (BIN Rauchfrei): In unserem Rauchfrei-Programm kommen vereint erprobte pädagogische und psychologische Konzepte der Motivationsforschung und der Verhaltenstherapie zum Einsatz. Das Rauchfrei-Programm ist eine Kooperation der Österreichischen Gesundheitskasse mit der Suchthilfe Tirol.
- KISS/kT: Therapeutisch begleitetes Einzel- und Gruppenprogramm zum kontrollierten Substanzkonsum
- Contra Gambling Gruppen: (wöchentliche Gruppen für Menschen mit Spielsuchtproblemen)
- Vorübergehende Betreuung durch einen Konsiliarpsychiater in Hall und Wörgl
- die Möglichkeit zur kostenlosen Rechtsauskunft und Rechtsberatung
- Videodolmetsch für nicht deutschsprachige Betroffene und Angehörige
- Contra Gambling Gruppen (wöchentliche Gruppen für Menschen mit Spielsuchtproblemen)
- YAM – Youth Aware of Mental Health (Suizidprävention in Schulen)
- Encare (European Network for Children Affected by Risky Environments within the Family) Projekt: Wir Mitarbeiter der Suchthilfe Tirol sind ebenfalls am Encare Projekt beteiligt.
- Psychosozialer Krisendienst Tirol: ist eine telefonische Anlaufstelle für Menschen in Belastungssituationen. Hier entlasten, entschärfen und deeskalieren Psychotherapeut*innen
Kontakt: Gussnig Bianca, 0680 324 82 68, bianca.gussnig@suchthilfe.tirol
www.suchthilfe.tirol
Gemeinschaftliche Selbsthilfe bedeutet, dass sich Menschen in einer schwierigen Lebenssituation zu einer Selbsthilfegruppe zusammentun. Wir arbeiten gemeinsam mit allen Menschen in Osttirol, den Einrichtungen und Netzwerkpartnern sowie den Fördergebern an einer Richtung. Unser Ziel ist es als Experten der eigenen Erfahrungen in Gesundheit und Krankheit dem Leben eine Richtung zu geben. Wir arbeiten niederschwellig, anonym und an den Bedürfnissen von Menschen und Einrichtungen orientiert. So sind wir Brückenbauer in alle Richtungen.
Welche Ziele verfolgen Selbsthilfegruppen?
- Lebenssituation verbessern: Durch Erfahrungsaustausch unterstützen sich die Mitglieder einer Selbsthilfegruppe bei der Bewältigung ihrer schwierigen Lebenssituation.
- Verantwortung übernehmen: Selbstbestimmung und Freiwilligkeit werden in der Selbsthilfe großgeschrieben. Nichts wird erzwungen. Jeder ist für sich selbst verantwortlich.
- Gemeinschaft stärken: Durch die Selbsthilfe knüpfen Betroffene soziale Netze. Sie finden eine Gemeinschaft, in der sie sich aufgehoben fühlen.
- Interessen vertreten: In Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe Tirol/ Zweigverein Osttirol richten sich Selbsthilfegruppen mit ihren Interessen an Verantwortliche im Gesundheits- und Sozialwesen. So setzen sie sich auch nach außen hin aktiv für eine Verbesserung der Lebenssituation von Betroffenen und ihren Angehörigen ein.
Die Grenzen der Selbsthilfe
Selbsthilfegruppen sind kein Ersatz für eine Behandlung oder eine Therapie. Sie stellen vielmehr eine hilfreiche und wirkungsvolle Ergänzung dieser Behandlungsform dar.
Was macht die Selbsthilfe Tirol/Zweigverein Osttirol?
Hilfe zur Selbsthilfe – so lassen sich die vielen verschiedenen Aufgaben auf den Punkt bringen. Was wir genau tun, haben wir in einem Überblick für Sie zusammengestellt:
- Unterstützung: Wir unterstützen Betroffene bei der Gründung einer Selbsthilfegruppe und auch bei ihren laufenden Aktivitäten. Außerdem bieten wir für unsere Gruppensprecher verschiedene Fortbildungen an. Diese helfen ihnen bei der Arbeit mit ihrer Gruppe. Ihre Treffen können die Gruppen in unseren Räumlichkeiten abhalten.
- Information: Die Selbsthilfe Tirol/Zweigverein Osttirol versteht sich als Anlaufstelle für Selbsthilfeinteressierte, Betroffene und Angehörige. Das Büro entwickelte sich zur Drehscheibe für Hilfesuchende, welche dann an eine Selbsthilfegruppe oder andere zuständige Stelle weitergeleitet werden. Somit kann zielorientiert geholfen werden.
- Öffentlichkeitsarbeit: Durch zahlreiche Vorträge, Infoabende, Veranstaltungen und der damit verbundenen guten medialen Berichterstattung, erfolgt eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die gemeinschaftliche Selbsthilfe.
- Interessensvertretung: Als Interessensvertretung zeigen wir die Anliegen und Bedürfnisse unserer Selbsthilfegruppen auf. Wir arbeiten mit Experten aus dem Gesundheits- und Sozialbereich zusammen.
Kontakt:
Moritz Kerstin, 0664 385 66 06, info@selbsthilfe-osttirol.at
Kashofer Brigitta, 0664 385 66 06, info@selbsthilfe-osttirol.at
www.selbsthilfe-osttirol.at
Selbsthilfegruppen:
A-h-A – Alkoholkranke Helfen Alkoholkranken
AL- Anon – Angehörigen Gruppe
Das Thema Sucht taucht in unseren Beratungen natürlich immer wieder mal auf. Wir können allgemeine Infos zu Hilfsmöglichkeiten geben, sind aber dafür selbst keine Experten. D.h. wir vermitteln weiter oder stellen Kontakt her zur Suchtberatung, Bianca Gussnig, oder auch zur psychiatrischen Abteilung im Krankenhaus. Mit beiden sind auch schon Vernetzungen passiert. Wir können auch behilflich sein bei der Suche nach anderen passenden Angeboten, das hängt sehr vom Klienten, von der Klientin ab.
www.psz.tirol
„Mobile Jugendarbeit ist ein inhaltlich und methodisch eigenständiges Arbeitsfeld innerhalb der außerschulischen Jugendarbeit. Mobile Jugendarbeit arbeitet bezirks-, gemeinde- bzw. stadtteilorientiert mit oftmals sozial- und ökonomisch benachteiligten jungen Menschen, die den Großteil ihrer Zeit im öffentlichen Raum verbringen.
Im Zentrum von Mobiler Jugendarbeit stehen die Interessen, Kompetenzen und Ressourcen der jungen Menschen. Ziel ist es diese aufzuzeigen, zu stärken, zu vertiefen und auszubauen. Die Jugendlichen werden dabei unterstützt, ihre Interessen umzusetzen und ihre Rechte wahrzunehmen.
Mobile Jugendarbeit baut auf Langfristigkeit, Kontinuität und Beziehung und fühlt sich für Probleme der Jugendlichen verantwortlich. Die Angebote der Mobilen Jugendarbeit richten sich nach den sich verändernden Bedürfnissen der Zielgruppe.
Kontakt: Zabernig Manuela, 0676 710 99 17, moja@jugendinLienz.at
www.jugendinlienz.at
Quelle: Richtlinien des Landes Tirol zur Förderung der Offenen und Mobilen Jugendarbeit
- Seit 15 Jahren als Trainerin/Referentin von Kontakt & Co
- Arbeit im präventiven Bereich für Kinder und Jugendliche
- Elternabende, auch in Zusammenarbeit mit der Polizei Lienz
- Beratungslehrerin für Verhalten in der Bildungsregion Ost in allen Schulen in Osttirol
- Begleitung und Coaching von Eltern, Schülern oder Schulen bei auftretenden Suchtproblematiken
Kontakt: Conny Schroffenegger-Bodner, 0660/6809070, c.schroffenegger@tsn.at
www.kontaktco.at
Bezugspunkte zum Bereich Sucht gibt es verschiedenen Bereichen der Verwaltung. Hier die wichtigsten Gesetze, die die Grundlage für behördliche Maßnahmen darstellen:
Tiroler Jugendgesetz – Anordnung einer verpflichtenden Beratung, Verwaltungsstrafen
Suchtmittelgesetz – amtsärztliche Untersuchung, Anordnung gesundheitsbezogener Maßnahmen
Tiroler Teilhabegesetz – Kostenübernahme für ambulante und stationäre Maßnahmen iRd Sucht-Richtlinie
Tiroler Kinder- und Jugendhilfegesetz – auch hier gibt es immer wieder Bezüge zu Suchtproblematiken (sei es der MJ, aber auch der KE) – unterstützende Maßnahmen iRd Unterstützung der Erziehung, Auflagen – idR für die KE (zb. verpflichtende Inanspruchnahme von Beratung, Drogentests, …)
Kontakt: Oblasser Monika, monika.oblasser@tirol.gv.at
